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Faksimile der Europäischen Disability Card

European Disability Card

Chancengleichheit für die Bürger der Europäischen Union
Ikone Card

Die Card

Das Projekt EU Disability Card basiert auf der Strategie der Europäischen Union 2010-2020 in Sachen der Behinderungen und richtet sich auf die Einführung einer Karte, welche Personen mit Behinderung den Zugang zu einer Reihe der kostenfreien Leistungen oder der Leistungen mit Preisnachlässen auf dem Gebiet des Verkehrs- und Personenbeförderungswesens, der Kultur und der Freizeit innerhalb des Staatsgebietes im mit den Mitgliedstaaten der EU bestehenden Gegenseitigkeitsrahmen ermöglicht.

Zielsetzung ist, den umfassenden Einschluss der Behinderten in das gesellschaftliche und kulturelle Leben der Gemeinschaften zu gewährleisten. Die Card ist ein exklusives Mittel, das in allen am Projekt teilnehmenden Staaten der EU gleich sein und nach den gleichen Kriterien ausgegeben werden soll. Am Projekt nehmen 8 Nationen der Union teil, und zwar Belgien, Zypern, Estland, Finnland, Malta, Slowenien, Rumänien und Italien.

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Das Projekt

In Italien und in anderen Nationen der Union existieren verschiedene Maßnahmen der auf Tarife und Gebühren, Dienstleistungen und Leistungen der Unterstützung bezogenen Vergünstigungen, die beim Besuch von Museen und Kulturstätten, bei Angeboten der Freizeitgestaltrung und im Verkehrs- und Personenbeförderungswesen zur Anwendung kommen.

Dennoch sind die Bedingungen des Zugangs und die auszuführenden Abläufe recht bruchstückhaft und unterschiedlich, was sich negativ auf einen problemlosen Projekteinschluss der EU-Bürger insbesonders beim Reisen und im Rahmen von Aktivitäten des Tourismus, des Studiums oder der Arbeit innerhalb der Europäischen Union auswirkt.

Das Gesamtprojekt richtet sich somit nicht allein auf die auch grafische Definition einer in allen Nationen gleichen Disability Card sondern vielmehr auf die Lösung der verschiedenen Problematiken der Organisation, wobei die Einbeziehung und Teilnahme der verschiedenen öffentlichen und privaten Einrichtungen vorausgesetzt wird, das heißt der Stellen, die in die Politiken des Verkehrs- und Personenbeförderungswesens, der Verwaltung der Kulturgüter und Museen aber auch der Freizeit und der Kultur einbezogen sind.

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In Italien

FISH (Italienischer Verband zur Überwindung von Behinderungen) in Partnerschaft mit FAND (Verband der nationalen Vereinigungen von Behinderten) zeichnet für die Umsetzung der Initiative verantwortlich, die vom Arbeitsministerium als wichtige staatliche Einrichtung in Sachen der Behinderungen gefördert wird.

Beide Verbände gehören dem nationalen Observatorium zu den Bedingungen von Behinderten an, dessen Vorsitz das Ministerium für Arbeit und Sozialpolitik innehat. Das Projekt richtet sich nach den Angaben der EU und verfolgt ihre Umsetzung in Italien, indem die Realisation angemessener Infrastrukturen und die Teilung der in den gemeinsamen Protokollen vorgesehenen Arbeitsaufgaben gefördert werden.

Synergien und Zusammenarbeit

In die Umsetzung des Projekts sind mit verschiedenen Bezeichnungen und Kompetenzen folgende Einrichtungen einbezogen: Ministerium für Kulturgüter und kulturelle Aktivitäten, Verkehrsministerium, Ministerratspräsidium, Amt für regionale Angelegenheiten, Autonomie und Sport, Nationalverband der italienischen Gemeinden (ANCI), Konferenz der Regionen, Staatliche Sozialversicherungsanstalt (INPS), Italienischer Verband für Unterhaltungsveranstaltungen (AGIS), Italienischer Verband der Kinobetreiber(ANEC), (Italienischer Verband der Live-Musikkonzertveranstalter (Assomusica).

Folgende Zielsetzungen bestehen in Sachen des Vergleichs und der aktuellen Zusammenarbeit: Erstellung von gemeinsamen Kriterien zur Ausgabe der Disability Card (berechtigte Personen und Beantragung), Definition einer gleichartigen Gesamtheit der umgebungsbedingten Vorteile, Erarbeitung und Definition der Ausstellungsvorgänge (Ausgabestelle, Druck und Verteilung).

Die Situation in Italien

2016 wurde eine stichprobenartige Untersuchung zur Situation in Italien in Sachen der Modalitäten und Kriterien der Ausgabe von Leistungen und Bevorteilungen im Verkehrs- und Personenbeförderungswesen sowie beim Besuch von Museen, von Freizeitgestaltungs- und Sporteinrichtungen sowie von Aufführungen durchgeführt, um die spezifischen Vorteile und die jeweils berechtigten Personen zu ermitteln. In diesem Zusammenhang wurde ein EDV-gestütztes System entwickelt und eine Datenanalyse durchgeführt, die zur Definition gleichartiger Kriterien herangezogen werden können. Die Zusammenfassung dieser Datenerhebung kann auf dieser Webseite heruntergeladen werden.

Kontakt

Projektleiter für Italien ist

FISH - Italienischer Verband zur Überwindung von Behinderungen Via G. Cerbara, 38/B
00147 Roma
Tel. +39 0678851262
Fax. +39 0678140308